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Die Heidelberger Stiftung Chirurgie

Hand in Hand mit der Hilfe und dem Engagement von Menschen wie Ihnen wollen wir den so wichtigen Fortschritt in der Chirurgischen Universitätsklinik sichern und weiter ausbauen.
Hierfür haben wir im Jahr 2003 zusammen mit engagierten Mitarbeitern und Bürgern die Heidelberger Stiftung Chirurgie gegründet.

Unser gemeinsames Ziel ist es, die Chirurgische Universitätsklinik Heidelberg zu unterstützen, um ihren herausragenden Standard in Forschung, Behandlung und Ausbildung zu halten und weiter zu verbessern.
Mit jedem Beitrag für unsere Stiftung helfen Sie schnell und auch langfristig Menschen mit schwersten und zum Teil tödlichen Erkrankungen. Nicht nur hier bei uns, denn unsere Erfolge helfen Menschen in der ganzen Welt.
Erfahren Sie auf der Homepage der Heidelberger Stiftung Chirurgie wo wir bereits Großes bewirken konnten und wo wir Ihre Unterstützung brauchen um auch in Zukunft herausragende Medizin möglich zu machen.

zur Webseite der Heidelberger Stiftung Chirurgiewww.stiftung-chirurgie.de


Projekte

Außerordentliche Leistungen für unsere Gesellschaft

Förderprojekt der Ernst Freiberger-Stiftung

Gesellschaftliches Engagement ist für Ernst Freiberger ethische Notwendigkeit und unternehmerische Pflicht. Der in Amerang im bayrischen Chiemgau lebende Diplomkaufmann verbindet in der Freiberger Holding die mehr als 100-jährige Tradition der Unternehmerfamilie Freiberger mit den Aufgaben einer modernen, wachstumsstarken Firmengruppe, die in den Bereichen Liegenschaften, Gesundheit und Hotellerie tätig ist. Glaubwürdigkeit, höchste Qualitätsansprüche sowie die Orientierung an langfristigen Zielen stehen im Mittelpunkt der Unternehmensphilosophie.

Doch im Gegensatz zu vielen anderen Unternehmern verbindet Ernst Freiberger mit dem Wort „Verantwortung“ nicht nur die eigene Firmengruppe, sondern auch die Verpflichtung des Staatsbürgers für das Gemeinwohl. Vorbild sein, Dinge bewegen, Meinungen vertreten – das sind die Hauptanliegen der 1994 ins Leben gerufenen Ernst Freiberger-Stiftung.

Zu seinen Stiftungsthemen fand Ernst Freiberger auf seiner zweieinhalb Jahre dauernden Weltreise. Die in dieser Zeit gewonnenen Eindrücke, Erfahrungen und Begegnungen, die Ernst Freiberger auf seiner Reise hatte, waren ausschlaggebend dafür, sich diesen Themen im Rahmen seiner Stiftungsarbeit zu widmen und anzunehmen.

Die Stiftung versteht sich als Brücke zwischen Wissenschaft und Gesellschaft. Kultur ist nicht nur Kunst, sondern auch Denk- und Lebensweise, die immer in Verbindung mit kultureller Vielfalt und Bildung steht. Forschung hingegen ist die Suche nach neuen Erkenntnissen. Krankheiten besser und effektiver begegnen zu können, sie besser einschätzbar und behandelbar zu machen – auch das ist Anspruch und Wunsch der Ernst Freiberger-Stiftung.

In einer Vielzahl von unterschiedlichen Projekten bewegt die Stiftung Großes. Beispielhaft sind die international besetzten „Ameranger Dispute“, bei denen Lösungen für die drängenden gesellschaftlichen Probleme diskutiert werden. Aber auch die im Berliner Stadtteil Alt-Moabit errichteten Denkmäler der von Ernst Freiberger „Helden ohne Degen“ genannten Persönlichkeiten des 20. Jahrhunderts, die sich mit wissenschaftlichen Leistungen, künstlerischem Schaffen oder Eintreten gegen staatliche Willkür hervorgetan haben.

Im Rahmen seines sozialen Engagements besuchte Herr Freiberger die Chirurgische Universitätsklinik Heidelberg und war schnell begeistert von der produktiven Atmosphäre und dem Potenzial der hier wirkenden Menschen. Besonders eine Thematik weckte sein Interesse: Bestimmte Tumore der Bauchspeicheldrüse, sogenannte „intraduktale papilläre muzinöse Neoplasien“ (IPNMs), die ein unterschiedliches Risiko haben, sich bösartig zu entwickeln.

Da 60% der Tumore sich im Laufe der Zeit in eine Krebsgeschwulst umwandeln, man aber diesen Moment der bedrohlichen Veränderung mit bildgebender Diagnostik wie Ultraschall oder Computertomographie nicht sicher erkennt, rät man im allgemeinen früh zu einer operativen Entfernung des Tumors. Ein solch großer Eingriff stellt allerdings ein nicht zu vernachlässigendes Risiko dar.

Die Forschungsgruppe um Prof. Hackert hat das erklärte Ziel herauszufinden, in welchen Fällen eine Operation wirklich unumgänglich ist. Gleichzeitig besteht der Wunsch, einen diagnostischen Weg zu n- den, mit dem eine eventuelle Entartung sicher bemerkt werden kann.

Die Ernst Freiberger-Stiftung macht es mit einer großzügigen finanziellen Unterstützung möglich, genau dieses Projekt zu verwirklichen. Sobald die Ergebnisse der Forschung im klinischen Alltag zu umsetzbaren Ergebnissen führt, können IPNM-Patientinnen und -Patienten häufig ein risikobehafteter Eingriff erspart und gleichzeitig ein Maximum an Sicherheit gegeben werden.

Wie bei den vielen anderen Projekten der Stiftung von Ernst Freiberger ist auch dieses ein leuchtendes Beispiel für ein ganz außerordentliches soziales Engagement, für das sich die Heidelberger Stiftung Chirurgie und die Chirurgische Klinik Heidelberg auch im Namen aller IPNM-Patienten herzlich bedankt.

 

Treffen renommierter Pankreas-Experten beim „5. Ameranger Disput“ im Chiemgau

ausgerichtet von der Ernst Freiberger-Stiftung und der Medical Park AG