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Ernährungsberatung

Die Ernährung der Pankreaskranken spielt eine große Rolle. Wichtig ist, dass man am Tag mehrere Mahlzeiten (mindestens 6) zu sich nimmt. Dabei ist es gleichgültig, welche Krankheit vorliegt, abgesehen von akuten Krankheitsschüben oder unmittelbar postoperativ, hier gelten besondere Grundsätze.

Wichtig ist außerdem, dass dem Körper ausreichend Kalorien angeboten werden. Die häufig beobachtete Gewichtsabnahme ist nicht selten durch den Mangel an aufgenommener Nahrung zu erklären. Die Schwierigkeit liegt sehr häufig bei dem Fettverzehr. Fette sind die Hauptkalorien-Lieferanten. Pankreaskrankte vertragen manche Nahrungsfette schlecht. Hier muss versucht werden, ein leicht verdauliches Fett zu finden. Beim Steigern der Fettmenge sollte man sehr behutsam vorgehen, mit kleinen Portionen beginnen und diese allmählich steigern. Als zusätzlicher Kalorieträger kann man mittelkettige Triglyceride (MCT-Fette) in Form von Margarine oder Speiseöl zu sich nehmen. Pankreasenzyme können diese Störung der Fettverdauung wieder ausgleichen.

Grundsätzlich sollten Pankreaskranke eine Ernährungsberatung bekommen. Durch die unsichere Resorption von Fetten ist sehr oft auch die Aufnahme fettlöslicher Vitamine gestört, die zur Resorption Fette benötigen. Man kann die Spiegel dieser Vitamine (A, D, E, K) im Blut bestimmen. Sind diese Vitamine nicht im Normbereich, sollten sie ersetzt werden.